AMRUM – Du Schöne

Schier unendlich scheint der Platz auf dem größten Strand Europas. Der Kniepsand zieht sich von Süd nach Nord über die gesamte Insel, meist schneeweißer, puderzuckerfeiner Sand, vor allem zwischen den Inselorten Nebel und Norddorf.

Strand vor Norddorf, am Horizont die Insel Sylt mit dem Hörnumer Leuchtturm:

Ein Spaziergang von Norddorf bis zur Nordspitze der Insel, ein „muss“ bei jedem Amrum-Urlaub. Dort erstreckt sich eine einzigartige Dünen- und Strandlandschaft, die Amrum Odde, auf der Westseite ein bis zu 200 m breiter feiner Sandstrand zum offenen Meer, auf der Ostseite das Wattenmeer. Die Weglänge der Umwanderung der Odde beträgt ca. 4 km und führt um die Dünenkämme herum, die sich bis zu 40 m hoch auftürmen. Entstanden ist die Odde durch den stetig weiter nach Nordosten wandernden Kniepsand:

Und dann die traumhaften Sanddünen auf den Stränden vor Wittdün, aber vor allem zwischen Nebel und Norddorf. Und das Besondere, sie dürfen sogar betreten werden: wandern, in den Dünen liegen, schlafen, relaxen, vereinzelt sind sogar Strandkörbe in den Dünen aufgestellt. Nur Vögel, Meeresrauschen und Wind sind zu hören. Nirgends Menschenmassen, meist sogar völlig allein, fast irreal in einer so fantastischen Landschaft:Das Norddorfer Leuchtfeuer:

Neben den Sanddünen gibt es auf Amrum aber auch noch die bewachsenen Dünenlandschaften, diese dürfen jedoch nicht betreten werden, deshalb führen diverse Holzstege durch die wundervolle Landschaft:

Große Bereiche der Dünenlandschaften sind auch mit Heide bewachsen, ein fantastischer Anblick zur Heideblüte im Spätsommer. Dazu werde ich voraussichtlich im September einen gesonderten Blogbeitrag einstellen.

Weg an der Wattseite zwischen Nebel und Norddorf:

Friesenhaus in Nebel, am Horizont die Insel Föhr:

Nebel, der kleine Ort in der Mitte der Insel besticht durch seine wunderschönen reetgedeckten Friesenhäuser, seiner Kirche St.-Severin mit dem Friedhof der „sprechenden“ Grabsteine aus der Zeit von 1670 bis 1830. Die Grabsteine sind mit meist aufwändiger Ornamentik versehen und erzählen in Stein gemeißelte Lebensgeschichten der Verstorbenen:

Nicht nur die alten Friesenhäuser wurden insbesondere in Nebel zahlreich erhalten und saniert, auch Neubauten werden heute meist reetgedeckt im Friesenstil errichtet, zwar teilweise mit modernen Elementen versehen, wie hier die bodentiefen Fenster, aber das hat durchaus seine Berechtigung und ist unendlich viel schöner als die heutigen überwiegend modernen Beton/Stahl/Glasbauten :

Fazit: Nordseeinsel Amrum, sie ist und bleibt meine Lieblingsinsel.

alle neuen Amrum-Bilder hier auf Nordsee-Inselbilder. de (in höherer Auflösung)

19 Gedanken zu “AMRUM – Du Schöne

    • Danke Nadine, aber Sylt ist natürlich auch wunderschön. Vielleicht fahrt ihr ja dann mal mit der Adler-Express nach Amrum. Aber bitte nicht lange in Wittdün verweilen!
      Viel Spaß.
      Antwort

  1. Das sind so wunderbare Bilder. Und überhaupt…ein wunderbarer Blog. Ich bin ganz hin und weg. Danke fürs Zeigen – ich schwelge gerade in Erinnerungen und freue mich schon auf den nächsten Amrum-Besuch. Bald werde ich mal Fanö in Dänemark besuchen…soll ähnlich schön sein. Alles Liebe für dich! Meike

  2. Wunderschön wie Du uns Amrum präsentierst. Ich war noch nie da, hab sie nur von Langeneß aus in der Ferne gesehen 😉
    Ist das auf Amrum wirklich der größte Strand Europas? Das überrascht mich.
    Ich hätte da in Deutschland eher an Sylt oder Usedom gedacht. Und die Atlantikküste von Frankreich und Portugal?
    Liebe Grüße aus dem Münsterland zur Waterkant
    Agnes

    • Moin Agnes,
      der Amrumer Strand „der Kniepsand“ ist eine ehemalige Sandbank vor Amrum, die im Laufe der Zeit immer näher an die Insel heranrückte und sich schließlich mit ihr vereinte. Der Sylter Strand ist zwar länger, aber bei weitem nicht so breit. Amrum selbst wirbt damit, dass es der größte Strand Europas sein soll.
      Herzlichen Gruß zurück ins Münsterland,
      Helmut

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