Meeresleuchten

Aus des Meeres dunklen Tiefen
Stieg die Venus still empor,
Als die Nachtigallen riefen
In dem Hain, den sie erkor.

Und zum Spiegel, voll Verlangen,
Glätteten die Wogen sich,
Um ihr Bild noch aufzufangen,
Da sie selbst auf ewig wich.

Lächelnd gönnte sie dem feuchten
Element den letzten Blick,
Davon blieb dem Meer sein Leuchten
Bis auf diesen Tag zurück.
(Friedrich Hebbel)

2013-07-10_5626

(klick aufs Bild > vergrößert)

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14 Gedanken zu “Meeresleuchten

  1. Hallo Helmut,
    ein Traum in „Gold“! Das Wasser sieht aus wie mit Goldfäden gewebt.
    Und in dem Boot wäre grad Platz für mich, gell! 😉
    Liebe Grüße
    moni

  2. Lieber Helmut,
    das Gedicht und das Bild finde ich sehr berührend. Bei Hebbel denke ich immer daran, daß er in Wesselburen (Dithmarschen) geboren ist.
    Danke fürs Einstellen! Uta

  3. Hallo Helmut,
    den Herrn Hebbel kenne ich auch… und wie passend das Foto dazu. Ich mag Deine Bilder sehr gerne, vor allem, weil sie meine besondere Freundin, die Nordsee, so wunderbar einfangen. Vielen Dank dafür!

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